Digitaler Markenaufbau: Warum gutes Branding auf alle deine Kennzahlen einzahlt

By: Benedikt | 24 Jun 2016

Der digitale Markenaufbau wird für Unternehmen immer wichtiger, weiß Olaf Kopp. Er erklärt, warum Marketer sich in den nächsten Jahren in erster Linie darauf konzentrieren sollten.

Digitaler Markenaufbau: Warum gutes Branding auf alle deine Kennzahlen einzahlt
(Grafik: Shutterstock

Online-Marketing befindet sich seit zwei bis drei Jahren in einem grundsätzlichen Umbruch. Neben dem Performance-Marketing sowie dem Thema „Big Data“ hat Content-Marketing als Mittel zum strategischen und digitalen Aufbau einer Marke seinen Platz als wichtigsten Marketing-Trend erobert. Aber keine Sorge, das hier ist nicht der tausendste Artikel über die Bedeutung einer Content- oder Promotion-Strategie. Der folgende Artikel soll vielmehr erklären, warum der Aufbau einer digitalen Marke im Web 3.0 nötig ist, um dem Wettbewerb standzuhalten.

Online-Marketing vom Web 1.0 zum Web 3.0

Online-Marketing hat sich seit der Jahrtausendwende stark verändert, dafür waren sowohl die wichtigsten Gatekeeper wie Google, Facebook oder Amazon als auch die Entwicklung des Internets verantwortlich. Wie sie ablief, will ich kurz erklären.

Web 1.0

Nur wenige Nutzer konnten statische Inhalte veröffentlichen, ein Dialog mit den Autoren war kaum möglich. Die wichtigsten Werbemittel waren dementsprechend Push-Formate, zum Beispiel Display-Banner. Erst die Etablierung von Content-Management-Systemen (CMS) ermöglichte theoretisch jedem Nutzer, Inhalte ins Netz zu stellen.

Web 2.0:

Das Interesse am Thema „Content-Marketing“ hat erst 2012 stark angezogen. (Screenshot: Kopp Online Marketing Consulting)
Das Interesse am Thema „Content-Marketing“ hat erst 2012 stark angezogen. (Screenshot: Kopp Online Marketing Consulting)

Die Möglichkeit als „Prosumer“ am Internet zu partizipieren, wurde erst durch Foren und ab 2005 durch die steigende Zahl sozialer Netzwerke erweitert. Auf Myspace, Facebook und Co. konnte jeder eigene Profile anlegen, Inhalte publizieren und in den Dialog treten. Dies öffnete neue Wege für die Öffentlichkeitsarbeit und das Online-Marketing, etwa Word-of-Mouth-, Viral- und Buzzmarketing. Content-Marketing wurde erstaunlich spät zum Trend.

Web 3.0

Aktuell befinden wir uns in der Übergangsphase zum Web 3.0, dem semantischen Web. „Das Semantic Web erweitert das Web, um Daten zwischen Rechnern einfacher austauschbar und verwertbar zu machen“, heißt es dazu auf Wikipedia . Immer mehr Systeme setzen auf die strukturierte Aufarbeitung von Daten und Inhalten in Graphen – Beispiele sind der Knowledge-Graph von Google und der Social-Graph von Facebook. Zudem hat das Hummingbird-Update aus 2013 den kompletten Suchalgorithmus von Google in Richtung einer semantischen Suche geprägt. Welche Folgen diese Entwicklung für das Online-Marketing hat, möchte ich nachfolgend erläutern.

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Quelle: t3n.de

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